Ohne Einleitung, hier mein Feedback, dass ich auch der Orga geschickt habe :-)
Ich finde man hätte klarer den Ablauf des Tages bestimmen sollen. Es wirkte alles sehr unkoordiniert und alle leicht überfordert. Ihr solltet darauf achten, dass ihr zu jedem Zeitpunkt IT darüber Auskunft geben könnt was als nächstes passiert. Beispiele dafür: Der Herzogsraum war meiner Meinung nach wenig geeignet für einen schönen Empfang. Man hätte diesen viel eher zeremoniell im Saal machen sollen, so hätte man auch gesehen wer schon da ist. Die Leute hätten sich setzen können, oder den Raum danach wieder verlassen. Der König hätte so einzelne Leute dort dirkt noch in eine Audienz einladen können.Es gäbe da einfach mehr Möglichkeiten. Man wusste auch nicht, wann nun wirklich diese Herzogsversammlung sein sollte, und alle Herzöge noch vor der Tür warten lassen im OT raum war eher unschön. Beim nächsten mal vielleicht wirklich erst rufen lassen, wenn der Raum bereit ist.
Zwischen Herzogsitzung und Essen hätte man die Falkensteiner Wahrheit verkaufen können. Diese gabs ja ausgedruckt, nur leider wurde die nicht verkauft. Das hätte wirklich nochmal Stimmung gebracht. Oder man hätte dort schon eine Tanzübung anbieten können. Auch finde ich es schade, dass es mit dem Vorabessen für das Gesinde nicht geklappt hat. Dies hat für diejenigen die mit aufgedeckt haben sehr viel Stress bedeutet. Ich fand es gut, dass einige Varamonier mit aufgedeckt haben. Aber ich würde für das nächste Mal davon absehen nur einzelne Teller aufzudecken. So war nachnehmen nicht möglich und wenn man nur ein paar Schüsseln auf den Tisch stellt benötigt man auch nicht so viele Bedienstete. Außerdem ist Wahrscheinlichkeit, dass das Essen für die Adeligen auch beim essen noch warm ist höher.
Das Essen beschreibe ich aber noch nachher.
Nach dem Essen kam es dann zu der Tanzübung, die aber soweit ich mitbekommen habe, nicht durch euch sondern durch die Tanzlehrer angeregt wurde. Man hätte dies absprechen sollen, so dass sich alle Parteien darauf vorbereiten könnten und vor allem das es selbstverständlich angekündigt wird, dies geschah ja ebenfalls nur durch die Tanzlehrer veranlasst. Der generell Geräuschpegel beim Tanzen war wirklich viel zu laut. Wie oben schon erwähnt, konnte man die Erklärenden Personen kaum akusitisch kaum verstehen, was diesen sichtlich auf die Motivation schlug. Auch dass dies nur eine Übungsstunde war, wurde den meisten Beteidigten erst nach dem Tanzen klar. So dass man dann noch einmal im anderen Saal tanzen konnte bzw. sollte. Da hätte man als Orga auch schneller versuchen sollen den Saal dementsprechend umzugestalten.
Das danach noch wieder der Urteilsbekanntgabe im Herzogsrat stattfand war zwar angekündigt, aber leider nicht wirklcih zur Stimmung die ja durch den Tanz gelockert war passend. Das hätte man vor dem Essen oder, direkt danach machen sollen.
Der Saustall der dann allerdings ausgerufen wurde fand ich sehr grenzwertig. Die Idee ist ja schön und gut, aber man sollte das ganze auf einen Raum beschränken, und den Personen die daran nicht teilnehmen wollen eine Ausweichmöglichkeit geben. Weiterhin halte ich es nicht für angebracht, dass man dort jeglichen Standesrespekt verliert. Das kann man vielleicht in einer kleinen vertrauten Runde so handhaben, aber nicht wenn man ein höfisches Fest ausrichtet, dort hohe geladene Gäste hat und jeder "Bauer" dann den König "anpöbeln darf. Dies passt meiner Meinung nach nicht zum Ostkonzept und nicht zu unserem Standesspiel.
Das es der Geburtatg des König war, hat man leider kaum bemerkt.
Das Essen:
Die Geräuschkulisse beim Essen war wirklich, wirklich enorm hoch, so dass zu Beginn der Herold der Falkensteiner dazu herhalten musste um Ruhe zu bringen. Das wäre mMn eher die Aufgabe des Gastgeber gewesen. Wenn das Gesinde schon im selben Raum wie der Adel ißt, dann sollten sich diese allerdings auch so verhalten. Beim Essen wurde gespielt und krakelt in einer sehr bäuerlichen Lautstärke und Art und Weise. Das passt meiner Ansicht nach nicht zu einer Feier für den König, wo dieser selbst anwesend ist. Der Einstieg mit dem Geschichtenerzähler fand ich als Idee ganz nett, allerdings wirkte auch das nicht wirklich abgesprochen und geplant. Die Gänge waren meiner Meinung nach zu viel und durch das so gehäufte auftischen zog sich das Essen an sich in scheinbar unendliche Länge. Die Einlage der Ritter wirkte etwas gewzungen. Vielleicht hätte man mit diesen vorher Rücksprache halten sollen, ob sie und wie sie bereit sind selbst Programmpunkt zu werden. Der Barde war wirklcih zu leise und die Umgebung zu laut, so das seine Einlage, die ja scheinbat nicht nur blose Hintergrundmusik sein sollte, völlig untergangen ist. Von dem Geschichtenerzähler hätte ich mir beim Essen als Prgrammpunkt auch noch eine Geschichte vorstellen können. Aber dieser war ja IT eine ganz eigene Klasse. Als generelle Idee, wäre es vielleicht gut gewesen, wenn ihr dem König Gardisten zur seite gestellt hättet, so das er zu jeder Zeit wehrhaft erscheint und einschreiten hätte lassen können.
Was ich ebenfalls unschön empfand, war die Tatsache das scheinbar einige Dinge des essens nicht in so ausreichender Menge vorhanden war, dass die Gesindespieler davon auch etwas abbekamen. Was sehr schade ist.
Letzendlich hätte ich mir für den Preis mehr Dekoration, mehr Ambiente und besseres Essen bzw. ausreichendes Essen für die Gesindespieler gewünscht.
Der Bereich der Magier unter der Treppe war wirklich schön. Dazu haben auch die Magier mit ihrem Ambienteschnickschnack viel beigetragen. Leider fand ich die anderen Räume nicht so wirklich schön hergerichtet.
Raum der Herzöge:
Im Raum der Herzöge standen zu viele nicht genutzte Stühle, die hätte man oben im Saal den Herzögen und dem Archon und Nyame als Sitzgelegenheit stellen können. Dem Herzogsraum hat noch weitere Dekoration wie Kerzen und Ambientedinge (Blumen oder ähnliches gefehlt). Auch eine Obstschüssel oder Süßspeisen wären sicherlich gut angekommen. Die Herzöge hätten allerdings im dortigen Raum entweder eindeutig von Varamon bzw. der Magd des Königs bedient werden sollen, oder gesagt bekommen, dass sie dafür selbst sorgen müssen.
Saal:
Die Papiertischdecken waren wirklich nicht schön. entweder vom Flohmarkt oder Ebay alte weiße Tischdecken kaufen, oder von Ikea für 3€ den Meter aus Ditte selbst nähen. Der Archon hätte im Saal ein eigens Banner gebraucht, oder man hätte die anderen Banner so umhängen müssen, dass es nicht diese klaffende Lücke gab.
Tanz/Kaminraum:
Der Tanzraum wirkte kahl und wenig einladend. auch dort wären Tischdecken, kleine Schälchen mit Dingen sowie Kerzenbeleuchtung dem Ambiente zuträglich gewesen. Vielleicht wäre da auch eine Schön eingerichtete Sitzgruppe um den Kamin vor dem Tanzen nett gewesen. Das dem Raum die "Größe" nimmt und einläd dort zu verweilen und nicht nur durchläuft. Vielleicht mit einem Teppich o.ä.
Und: Wenn man einen Kamin an macht, sollte man auch dafür sorgen, dass dieser den Raum nicht zuqualmt indem man den Abzug öffnet. Generell war Kaminfeuer aber eine schöne Idee.
Flur:
Gibt es ebenfalls bei Ikea sehr günstig. Man hätte die Türen, die in den oberen Flur geführt haben einfach zusperren, und erst für das Essen wieder aufschließen sollen. Dort sollte soweit ich mitbekommen habe aufgrund des Ot-Charakter auch eher nicht gespielt werden. Ebenso mit der Tür zum OT-Raum am Fuße der Holztreppe. Der Übgang dort sorgte einige Male für eine OT-Geräusch Kulisse, weil die Tür vergessen wurde zu schließen, oder weil Leute dort in der Tür noch schnell dinge geklärt haben. Warum hing dieser blaue Stoff im Eingangsbereich an der Treppe. Wenn ihr nicht wollt dass man dort spielt, hätte ich dies vorher angesagt. Das Stoff wirkte aber so irgendwie Deplaziert. Auch hätte ich versucht in dem Bereich durch Kerzenleuchter, abdunkeln, Banner o.ä. Das OT-Ambiente so gut es geht zu verstecken.
Sonstiges:
Die Räume hätten generell nur mit Kerzen beleuchtet werden sollen, das wäre wesentlich schöner gewesen. Den Außenbereich habe ich nicht bespielt und kann dazu nichts sagen.